Spontane Fotos sind die besten!

Ich bin ja noch nicht dort angekommen, dass Bilder lange geplant werden, Licht, Tageszeit, Setting, Überlegungen zum Motiv, etc. Bisher fotografiere ich eher spontan, bzw. aus dem Bauch heraus. Es ist klar, dass es hier Nachteile gibt, mitunter stimmt das ein oder andere nicht, die Aussage des Bildes ist zu ungenau, oder es wird schlichtweg nichts mit dem guten Foto.

Aber bei Portraits fahre ich bisher recht gut damit, Kamera raus und einfach fotografieren. Mein Gefühl ist, dass die Bilder durch die Spontanität oft diesen kleinen Funken mehr an Leben und Natürlichkeit haben. Wenn man Heuballen im Sonnenuntergang fotografieren will, geht das meist nicht so spontan, da sollte man das Stativ dabei haben, das Wetter im Blick, die Tageszeit muss stimmen, der Winkel der Aufnahme, usw. Das ist eines der nächsten Projekte, in der Nähe habe ich eine schöne Stelle entdeckt, wo es sogar Heuballen vor der Skyline von Frankfurt gibt. Mal sehen ob ich es noch schaffe, die einzufangen, bevor sie wieder weg sind.

Lange Rede kurzer Sinn, ich habe mir Gestern spontan meine Tochter geschnappt und sie auf der Strasse „geknippst“. 100 Bilder in 5 Minuten, dabei ist das ein oder andere schöne Bild entstanden.

Eigentlich möchte ich nur dafür plädieren, dass man öfter mal die Kamera in der Hand hat und einfach drauf los fotografiert, sich nicht zu viele Gedanken macht, man wird später sehr oft mit einem recht schönen Ergebniss überrascht wird. Also, here we go:

Food Fotografie

Menschen fotografieren ist aus meiner Sicht spannend, aber natürlich gibt es noch andere schöne Objekte. Zum Beispiel die, die wir gerne essen. Dabei habe ich mich noch nie damit beschäftigt, wie man Essen ins richtige Licht setzt, am besten ausleuchtet, oder anders aufhübscht. Genau so, wie ich am liebsten mit „Available Light“ fotografiere, bin ich ein Fan von Natürlichkeit und mit einem guten Objektiv, der richtigen Perspektive und ganz wenig Lightroom werden die Ergebnisse zumindest für den privaten Gebrauch recht brauchbar:

Impressionen

Mal ein kleines Foto Update. Wenn man Abends die Kamera dabei hat und dann beim Corona geplagten Lieblingsrestaurant vorbei kommt, dann gibt es viele schöne Eindrücke, die man gar nicht kommentieren muss.

Hier wird vor der Eröffnung der Abstand gemessen, 1.5m zum nächsten Tisch

Digital vs. Analog

Es macht riesig Spass digital zu fotografieren. Die Möglichkeiten, die sich für mich mit einer digitalen Spiegelreflexkamera ergeben, möchte ich nicht mehr missen. Das fängt bei der sofortigen Verfügbarkeit der Bilder an, der Anzahl an Bildern, die man hintereinander und auch insgesamt machen kann, den Möglichkeiten der Korrektur und der Bearbeitung, etc.

Trotzdem bin ich weiterhin auch ein Fan der analogen Fotografie. Das fängt schon bei den Kameras an: Eine Nikon F2 mit Winder ist ein Prunkstück und Meisterwerk, genau wie die F3 oder die FM. Einfach schöne Kameras, solide, wertig und robust, verbunden mit japanischem Design der 70er und 80er Jahre (wobei die F3 ja bekanntlich von einem Italiener designed wurde). Ich sollte evtl. auch ein Blog zu alten Sony Walkmans, oder Shimano Fahrrad-Komponenten machen, beides auch Favoriten von mir.

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Lightroom vs. Original

Was halte ich von Bildbearbeitung mit zB Lightroom ? Erst mal find ich es toll, aber dann auch wieder unheimlich. Tolle Fotos aus den Zeiten ohne Computer sind oft nicht nachgearbeitet, im Entwicklungsprozess konnte man noch korrigieren, besondere Stellen aufhellen oder abdunkeln, was auch gemacht wurde, aber das wars dann auch schon. Trotzdem sprechen diese Bilder für sich und sind ausdrucksstark. Vermutlich sind immer noch viele Bilder, die zB Press Awards gewinnen nur dezent nachgearbeitet. Da wirkt alleine das Motiv, der Ausschnitt, die Situation und idealerweise das Licht für sich selbst.

Ich nutze selbst Bildbearbeitung, aber ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich versuche nahe am Original zu bleiben. Man kann viele Bilder einfach „aufpeppen“ in dem man Filter einbaut, Farben verstärkt, die so nur schwach vorhanden waren und Effekte nutzt, die etwas betonen, was von sich selbst für den realen Betrachter gar nicht in dieser Stärke vorhanden war. Beispiel gefällig ?

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Corona und die Motive (Fotos und nicht Verschwörungen)

Dieses Virus beeinflusst ja nicht nur unseren Alltag, in dem wir nun Masken und Handschuhe tragen, genervt und gestresst einkaufen gehen und Abends nicht mehr in Ruhe mit einem Wein beim Italiener auf der Terasse sitzen. Es beinflusst auch die Motive der Fotografen. Der Profis und der Amateure. Vermutlich wurden noch nie so viele leere Gänge in Supermärkten fotografiert, oder Klopapierrollen. Überall sieht man Bilder von Menschen mit Masken, oder unserem Gesundheitsminister, auch von Prof. Drosten und anderen Virologen.

So traurig die Situation ist, so spannend finde ich die Beobachtung, wie sich einige bisher gar nicht so sehr beachtete Motive nun förmlich aufdrängen fotografiert zu werden. Warum ? Dazu ein Foto:

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Nikon Equipment – Gedanken zu Kameras und Objektiven

Es gibt ja wahnsinnig viele Blogs und Youtube Videos zu Nikon Kameras und Objektiven. Einige davon habe ich mir angeschaut und sie sind wirklich hilfreich. Bei den alten analgogen Kameras sind die Entscheidungen meist klar, über die Jahre hat man sich immer wieder mit den Modellen beschäftigt und kennt die Unterschiede. Auch geht es in der Regel darum, ob man eine manuelle F2 oder FM/FM2 bevorzugt, oder man die teils anfällige Elektronik einer FA oder FE ins Haus holt. Ich habe alle Modelle hier stehen, fotografiert wird aber meist mit F2, F3 oder FM2, je nachdem bei welcher ich Lust habe einen Film einzulegen.

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