Studio

Anfang 2023 habe ich mich entschieden, mir den Traum vieler Fotografen zu verwirklichen: Ein eigenes Studio!

Bisher habe ich in der Regel Locations gemietet, oder draussen fotografiert. Dies auch nur mit available Light, ich liebe das natürliche Licht und es ist eine Kunst, damit umzugehen.

Studio-Fotografie ist ein riesiger Unterschied zu dem, was ich bisher gemacht habe. Wenn man keine grossen Fensterfronten Richtung Westen, Osten, oder Süden hat, aber selbst dann, kommt man um Blitze, bzw. Kunstlicht nicht herum. Dies bedeutet, sich noch einmal intensiv mit Licht zu beschäftigen.

Aber vor dem Licht kommt zunächst das Renovieren, Einrichten und Kaufen von vielem Equipment. Der Raum in einer alten Fabrikhalle sah nicht gerade aus, wie ein Studio:

Also wurde aufgeräumt/ausgeräumt, geputzt, eine Trockenbau-Wand gesetzt, gestrichen, Strom verlegt und schliesslich eingerichtet.

Wesentlicher Teil eines Studios ist der Hintergrund. Die Manfrotto Autopole Stangen sind hier genial, es ist ein stablies System, welches zwischen Boden und Decke gespannt wird, sehr zu empfehlen.

Natürlich braucht man Möbel, Regale, Kaffeemaschine, Spiegel, einen Sichtschutz zum Umziehen und Ablageflächen. Insgesamt (und nach einigen Monaten Arbeit) sieht dass dann wie folgt aus:

Etwas, was ich vorher so gut wie nie gebraucht habe, ist aber die künstliche Beleuchtung. Schon vorhanden war Dauerlicht, also LED-Panels, sowie 2 Godox 60W Leuchten, aber um wirklich gute Bilder zu machen, kommt man im Studio um das Blitzen nicht herum.

Mittlerweile stehen im Studio also verschiedene (sehr stabile) Stative, auf denen 3 Rollei Blitze ihre Dienste verrichten. Dazu verschiedene Lichtformer, von der Standard Softbox, über Strip-Lights bis zu einer 120cm Octabox.

Einmal angefangen gibt es natürlich vieles, was noch sinnvoll erscheint, als nächstes kommt zB noch eine Ecke mit Spiegel+Makup Licht dazu, damit ist dann der Platz, der zur Verfügung steht auch langsam gut ausgenutzt und weitere „Möbelstücke“ wollen gut überlegt sein 🙂